Mediumship/Medialität – Meine Erfahrungen mit der geistigen Welt und der Arbeit eines Medium

2. März 2020 0 Von Sonia01041974
Die Arbeit eines Mediums ist mit einer Brücke vergleichbar- sie verbindet das Diesseits und Jenseits

Vorab ein paar Begriffserläuterungen für Dich:

  1. Medium: Eine Person, die Informationen aus der geistigen Welt (Spirit world) empfängt.
  2. Mediumship: Überbegriff für mediale Arbeit (=Medialität). Es gibt 2 Arten: mental und physikalisch
  3. Sitting: anderes Wort für Einzelsession- eine Zeit in der ein Medium ausführlich spezifische Informationen von einem Verstorbenen weitergibt.
  4. Sitter: Person, die Informationen von einem Medium bekommt
  5. Spirit: Seele eines Verstorbenen, die kommt um etwas mitzuteilen
  6. Spirit world: geistige Welt, der „Ort“ an dem die Seelen weiter existieren.
  7. Evidential Sitting: Einzelsession für Beweise des Überlebens einer Seele
  8. Demonstration Mediumship: Eine ca. 1,5 stündige Veranstaltung mit einem Medium für eine Gruppe von Menschen, die ein paar kurze & knackige Infos und Botschaften von Verstorbenen erhalten. Bei solchen Veranstaltungen kommen immer mehrere Spirits.

Nachdem in diesem Jahr Gastgeber für ein Wochenende mit Jackie Wright bin, dachte ich mir, dass Du Dich eventuell fragen könntest, was meine Verbindung zu diesem Thema ist.

Es war einmal…

Wenn ich mich recht erinnere war es 2013 oder Anfang 2014, dass ich von einer Freundin das Buch „Everyday Karma“ von Carmen Harra ausgeliehen bekam. Die einzige Begründung für ihre Empfehlung war: „Ich habe das Gefühl, dass dieses Buch etwas für Dich ist!“

Die 226 Seiten des Buches habe ich dann nahezu verschlungen. Ich hing wie gebannt an den Wörtern und an dem was Carmen über sich und ihre Arbeit berichtet. Das Buch besteht mehr oder weniger aus 2 Teilen: 1. Ihre Biografie und 2. Erfahrungen ihrer Arbeit. Das Wichtigste- mit ca. 5 Jahren starb sie beim Spielen durch einen Unfall, ihr Vater konnte sie wiederbeleben und seitdem hört sie Mitteilungen aus der geistigen Welt oder weiß Dinge.

Als ich das Buch las war mein Bruder bereits seit 4 Jahren tot und meinen Vater hatte ich Anfang 2013 beerdigt, somit war ich neugierig, ob vielleicht einer der beiden mir etwas sagen möchte… Ich recherchierte zu Carmen Harra und freute mich, dass sie auch Termine via Skype anbietet (Sie lebt in New York/Florida).

Gesagt, getan- nach meiner Kontaktaufnahme hatte ich bereits 2 Tage später einen Termin. Ich war total aufgeregt, nervös und auch spürte auch so etwas wie Vorfreude. Zu Beginn fragte sie mich lediglich nach meinem Namen und meinem Geburtstag und verband sich dann mit der geistigen Welt. Ich bekam in dieser Session so detaillierte Infos über meinen Bruder Michi und auch meinen Vater, dass ich schier sprachlos war! Es waren Infos zum Charakter, zum Job, zu den Umständen des Todes, zu Situationen mit mir… In diesen 20 Min erhielt ich so viele Beweise für das Überleben ihrer Seelen! Ich war total beeindruckt und sprachlos! Irgendwann fragte Carmen mich, ob ich denn Fragen hätte… Jeder der mich kennt weiß, dass ich rein prinzipiell immer 1-5 Fragen parat habe! 😉 In der Session war mein Kopf leer! Ich glaube, dass mein Gehirn damit beschäftigt war alles zu verarbeiten, was ich gerade hörte. Sowohl mein Bruder als auch mein Vater hatten dann noch Nachrichten für mich, was meine aktuelle Lebenssituation betrifft. Was für mich ein weiterer Beweis war, dass ihre Seele noch einen Anteil an meinem Leben nehmen.

Nach diesem lebensverändernden Erlebnis begann ich zu recherchieren, wo ich zum Thema Medialität/Mediumship Workshops besuchen kann. Ich fand das Arthur Findlay College in Stansted (England). Bis ich dort hinreiste, sollten allerdings noch weitere 4 Jahre vergehen…

In den nächsten Jahren war ich arbeitstechnisch so eingebunden, dass ich für Medialität weder Zeit noch Raum hatte. Erst 2018 wurde das Thema erneut präsent- Ich fuhr zu den „open days“ ins Arthur Findlay College. Ich war sowohl aufgeregt und neugierig als auch nervös. Ich frage verschiedene Freunde, ob sie mich auf diese Reise begleiten wollen… Alle sagte aus den unterschiedlichsten Gründen ab und somit reiste ich alleine.

An den „open days“ halten viele Tutoren Vorträge, führen Demonstrationen für Mediumship durch und boten zudem noch Einzelsessions an. Die Veranstaltungen begannen am Morgen, dauerten meistens ca. 45 bis 60 Minuten und jeder Tag endete ca. 17:00 Uhr. Da es immer mehrere Veranstaltungen zeitgleich gab, musste jeder Besucher vorab entscheiden, welches Thema oder welchen Tutor er/sie zu welcher Zeit sehen möchte. Außerdem konnte jeder am Morgen auf einer Tafel lesen, welche Mediums an diesem Tag Einzelsessions anbieten und sich eine persönliche Session buchen. Ich hatte Einzelsessions mit Libby Clark, Jackie Wright und Stella Upton.

Intuitiv hatte ich mir Vorträge ausgesucht, bei denen es immer auch Übungen für die Teilnehmer gab, so dass ich mir nicht nur theoretisches Wissen aneignete, sondern auch direkt persönliche Erfahrungen sammeln konnte. Nachdem ich ja bereits meine erste Erfahrung einige Jahre zuvor mit Carmen Harra gemacht hatte, war ich nun weniger sprachlos aber nach wie vor total beeindruckt! Und- mir war schnell klar, dass ich mich in diesem Bereich ebenfalls weiterbilden möchte…

Was mich an dieser Arbeit u.a. so fasziniert ist, dass sie überprüfbar ist.

Die Arbeit eines Mediums ist sehr strukturiert:

Zunächst gibt es spezifische Infos zum Spirit (Geschlecht, Alter, Beziehung zum „Sitter“, Charakter…), dann gibt es Infos zum Ableben der Person. Danach gibt es Infos zur aktuellen Lebenssituation oder auch Infos über vergangene (gemeinsame) Erlebnisse und am Ende eine Botschaft vom Verstorbenen.

Jedes Mal und immer wieder aufs Neue erstaunt mich der Detaillierungsgrad der Informationen! Alles in Allem lässt sich sagen, dass ein Medium Beweise fürs Überleben der Seele (eines Verstorbenen) liefert. Beweise dafür, dass es die geistige Welt gibt. Für mich ist dies auf der einen Seite sehr tröstlich und auf der anderen Seite erleichternd und befreiend! Durch all diese Erfahrungen hat der Tod für mich seinen „Schrecken“ verloren, und ich lebe in der Gewissheit, dass mich mein Bruder, mein Vater, meine Omas… mich nach wie vor begleiten, Anteil an meinem Leben nehmen und mich unterstützen.

Im vergangenen Jahr nahm ich dann an einem Wochenende mit Jackie in Bremen teil (Einzelsession, Demonstration für Mediumship, 2 Tages Workshop). Es ist immer wieder ein wahrer Schatz „live“ mit Gleichgesinnten zusammen zukommen, Dinge zu erfahren, etwas zu lernen und auch schlichtweg zu trainieren.

Aufgrund dessen habe ich Jackie gefragt, ob sie auch nach Hamburg kommen würde… und sie sagte „JA“. Ich freue mich riesig auf die 3 Tage mit Jackie und hoffe, dass diese Erlebnisse, Erfahrungen und auch der Workshop Dir ebenso viel geben werden wie es bei mir der Fall ist.

Sehen wir uns an dem Wochenende? Ich freue mich auf Dich!

Möge die geistige Welt dich inspirieren und deiner Medialität erlauben, sich über die Grenzen deiner Vorstellungskraft hinaus zu entfalten.“

Gordon Higginson

In diesem Sinne… Deine Sonia