Vorsätze fürs neue Jahr –

3. Januar 2020 0 Von Sonia01041974

warum sie manchmal eher kurzlebig sind und wie 3 simple Schritte dies verändern können.

Neues Jahr, neues Glück…

Wie steht es denn mit Deinen Vorsätzen fürs neue Jahr?

Hast Du Dir etwas vorgenommen?

Beispielsweise: gesünder zu essen, weniger fernzusehen, mehr Sport zu treiben, mit einem „Laster“ (z.B. rauchen) aufzuhören, regelmäßig zu lesen, mehr Deine Meinung zum Ausdruck zu bringen, Deine Gefühle und Gedanken häufiger konkret zu äußern…

Aus Deinen Erfahrungen der letzten Jahre – Wie lange halten diese Vorsätze bei Dir? Oder hast Du Dir etwa aufgrund Deiner Erfahrungen, gar nichts mehr vorgenommen?

Meine letzten Jahre sahen alle meistens ziemlich ähnlich aus: Für nahezu alle Lebensbereiche hatte ich Vorsätze, und alle waren auch wirklich unterstützend und sinnvoll… Na ja, dann holte mich irgendwann der „Alltag“ ein, und so gerieten sie oftmals ziemlich schnell in Vergessenheit.

Wir sind ein stück weit „Gewohnheitstiere“. Unser Gehirn hat es gerne bequem und ist somit für Gewohnheiten „dankbar“. Wenn wir Gewohnheiten pflegen spart unser Gehirn Energie. Es nutzt quasi bereits vorhandene Verbindungen, die ausgeprägten „Trampelpfade“. Bis unser Gehirn einen neuen Pfad angelegt hat und diesen auch direkt nutzt, dauert es immer etwas. Genau dieses „etwas dauern“ ist die Achillesferse bei neuen Unternehmungen, Verhaltensweisen… jeglicher Art.

Das bedeutet, dass wir, abgesehen von Ideen was wir verändern möchten, Unterstützung bei dieser „es-wird-etwas-dauern“ Zeit benötigen.

2019 war es erstmalig, dass ich es geschafft habe, einige Dinge/Themen/Handlungen langfristig in mein Leben zu integrieren (bei manchen Themen habe ich sogar mehr als ursprünglich geplant unternommen!). Das nahm ich bewusst am 31.12.2019 wahr, als ich mir meine Liste vom Silvester 2018 anschaute! Meine Freude darüber war riesengroß, so dass ich meine Erfahrungen mit Dir teilen möchte.

Was habe ich in 2019 anders gemacht?

Meine Vorarbeit sah wie folgt aus:

  • Meine Vorsätze habe ich konkret und messbar formuliert
  • Beim Festlegen habe ich selten 100% der Häufigkeit gewählt, sondern eher 80% (z.B. 3xpro Woche zu walken, statt 5-7x). Manchmal habe ich es sogar auf einen Tag runtergebrochen (Heute werde ich…)
  • Die Anzahl der Vorsätze habe ich reduziert (1-3 pro Lebensbereich)

Dann kam die größere Herausforderung- das Umsetzen im „Alltag“!

Mir hat dabei folgendes geholfen:

  • Immer abends habe ich mir eine To-Do-Liste für den kommenden Tag geschrieben. Meine Liste hat 3 Spalten (Privat, Beruflich, Universum 🙂 ). Alle Aufgaben habe ich dann entsprechend verteilt. Wichtig hierbei ist, dass Du wirklich realistisch notierst, um was Du Dich kümmern kannst und auch möchtest. Der essentielle Punkt um den es hierbei geht ist, dass Du täglich Erfolgserlebnisse hast, dass Du das schaffst, was Du Dir vornimmst. Wenn Du dies einige Zeit praktizierst, wird Dein Gehirn integrieren „Ich schaffe immer alles was ich mir vornehme!“ DAS bezieht sich dann auf ALLES (nicht nur das Abhaken einer To-Do-Liste)
  • Regelmäßig am Abend (zumindest 1x am Tag), während einer Bahn-oder Busfahrt habe ich mir meine Vorsätze angeschaut (als Screenshot) und mir vorgestellt „was wäre wenn…“. „Was wäre, wenn ich jeden Tag ein paar Minuten meditiere, wie würde ich mich dann am Ende des Monats/des Jahres fühlen?“  Dieses Gedankenspiel in Verbindung mit einer heiteren, leichten sowie positiven Emotion (passend dazu wie ich mich fühlen würde, wenn ich dies oder jenes schaffe) befreit das Gehirn von den gewohnten Trampelpfaden und bildet neue Verbindungen.
  • DANKBARKEIT habe ich ebenfalls täglich in mein Leben (meist am Abend) integriert. Ich habe dieses Gefühl auf alle möglichen Dinge/Themen/Menschen bezogen- Beispielweise, war ich dankbar für ein inspirierendes Gespräch mit xy, dass xy mich heute bei etwas (sei hierbei spezifisch) unterstützt hat oder ich war dankbar, dass ich heute alles geschafft hab, was ich mir vorgenommen hab… Durch Dankbarkeit kommt Dein System in eine annehmende Frequenz. Mit Hilfe dieser Frequenz öffnen sich ganz neue Wege, vor allem wenn Du andere Personen/Umstände (auch Fremde) inkludierst.

Pragmatisch betrachtet umfassen diese 3 Punkte das, was ich in 2019 anders gemacht haben und viel mehr geschafft und „erledigt“ habe als alle Jahr zuvor.

  1. Am Abend eine To-Do-Liste für den kommenden Tag schreiben
  2. 1-2x täglich die Ziele anschauen & mit einem angenehmen Gefühl verbinden (was wäre wenn ich…)
  3. Bewusst Dankbarkeit ins tägliche Leben integrieren

Weißt Du was das Tollste daran ist? Je häufiger Du es (Tag für Tag) machst und schaffst, desto schneller entwickelt sich eine Eigendynamik! Du hast nach und nach immer mehr Freiraum für andere oder neue Dinge und bekommst eine leichtere sowie heitere Grundstimmung, da Du täglich (unabhängig von anderen) positive Bestätigung erfährst!

Don´t call it a dream, call it a plan.

Brijesh Thakur

In diesem Sinne… Deine Sonia